Am 13.Oktober 2012 fand in Jena die Tagung des Runden Tisches für Demokratie statt. Unter dem Motto 'Sie kamen von hier' befassten sich Akteure der Zivilgesellschaft und Antifa, Experten und Personen der Stadt Jena mit Geschehnissen und Versäumnissen im Umgang mit der Neonaziszene in den 90er Jahren.
Die Videogruppe der JG-Stadtmitte unterstützte diese Konferenz mit drei 10minütigen Videobeiträgen, welche zur Einleitung der Konferenz, der Workshops und der abschließenden Podiumsdiskussion liefen. Bei den Videos ging es der Videogruppe dabei nicht darum eine historisch exakte Wirklichkeit in den 90er Jahren in Jena darzustellen, sondern mit der Darstellung der Empfindungen und Aussagen der damaligen Akteure ein Bild zu schaffen und einen Einstieg in die später anstehenden Themen zu schaffen. Teilweise wurden diese Einleitungen mit Videomaterial aus den 90er Jahren unterlegt.
Musik von Kärtsy Hatakka & Kimmo Kajasto
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Mann sollte nie auslernen :-) Arte & BBC Dokumentationen Der kleine Tod - Der weibliche Orgasmus (2006) Der weibliche Orgasmus und die weibliche Ejakulation sind eine sehr komplexe und komplizierte Angelegenheit, so stellt es in der Regel die Presse dar. Mit dieser vorherrschenden Meinung räumt die erste Dokumentation des Themenabends auf. Die sexuelle Revolution der 70er Jahre gab den Frauen zwar die Möglichkeit, ihr Recht auf Lust einzufordern, doch auch mehr als 30 Jahre danach ist die weibliche Sexualität für viele Männer und Frauen die große Unbekannte geblieben. Und nach wie vor geben viele Frauen an, noch nie einen Orgasmus gehabt zu haben. Doch führt der Weg zwangsläufig über die Psychoanalyse? Anhand ehrlicher, aber auch humorvoller und poetischer Aussagen von Frauen zeigt der Film, wie diese heute ihren Orgasmus erleben - mit oder ohne Partner.Ist der regelmäßige Höhepunkt das absolute Ziel? Ist der klitorale Orgasmus so stark wie ein vaginaler und wenn es einen G-Punkt gibt, wo liegt er? Hat der Orgasmus eher mit Physik, Chemie oder Psychologie zu tun? Psychiater, Sexologen und Neurobiologen gehen diesen Fragen in der Sendung nach. Der Film argumentiert mit physiologischen und neurobiologischen Aspekten und macht Schluss mit dem Mythos der kopfgesteuerten Frau, deren Orgasmen nur zufällig oder überhaupt nicht auftreten.