Ein anderer Standpunkt im Geschehen dieser neoliberalisierten Welt. Interessante Definitionen und Gedankengänge, jedoch ohne pragmatischen Nährwert, da eine wissenschaftliche anthropologische Aufarbeitung heutzutage leider nicht mehr möglich ist.
Dennoch vermitteln diese Vorträge einen Frageschwerpunkt: 'Lebt und arbeitet der Mensch zivilisiert?'
Somit ist der Kanal keuronfuih und weitere Zusatzkanäle wegen vielzähligen Kommentare zu diversen gesellschaftsprägenden Themen zu empfehlen.
Anarchokapitalistische Gedankengänge. Interessante Vorträge und die Vorstellung, dass individuelle Freiheit in der Absolution im Recht auf Eigentum beginnt und aufhört. Ein Hort für Theoretiker und Ideologen, wobei es mich beschleicht, dass wir hier das Aufkommen einer Tea-Party hier in Deutschland beobachten können. Vor allem bei Parolen wie STEUERN SIND DIEBSTAHL... oder der Anbindung von der pdv...
Im Forum werden nette Traumvorstellungen vorformuliert, welche meines Erachtens jedoch einer Wissensgesellschaft bedarf, die ihr Wertekonstrukt durch Staatsorgane gewährleistet, gerade weil so viele Themen anscheinend vordefiniert werden müssen.
Dennoch ist so eine Welt vorstellbar und vielleicht ganz anders als ich sie mir vorstelle...
Denn Eines sollte man beachten:
'Gewalt und Zwang zu initiieren ist moralisch falsch.'
Dies gesellschaftlich zu etablieren, wäre mal tight.
Der 11te September 2001 war krass. Kollektiv im Gedächtnis eingebrannt finden seit jeher Diskussionen statt. Ich habe mal versucht, die drei plausibelsten Beiträge zusammenzuführen. Ich will keinen verschwörungstheoretischen Bockmist propagieren, jedoch sollten die hier aufkommenden kritischen Fragen es einer Analyse Wert sein.
Was ich mich an diesem Datum persönlich gefragt habe war: 'Wo zur Hölle waren die Verteidigungsmaßnahmen (am jenen traurigen Tag)?' Und warum habe ich mir gleich in den Kopf gesetzt, dass das Krieg geben wird?
Dem Anstand halber gebührt meine stille Trauer den Opfern und ihren Familien, wobei ich nicht heuchlerisch wirken möchte und man stille Trauer auch als anteillose Trauer bezeichnen kann, da ich nicht aktiv ihrem Leid entgegenwirken kann und auch kein Opfer persönlich kenne bzw. gekannt habe.