Das erste naturwissenschaftliche Erkenntnis- und Diagnosesystem in der Medizingeschichte des Abendlandes beschreibt konkret überprüfbar die exakten Zusammenhänge spezifischer organischer und cerebraler Veränderungen mit jeweiligen psychischen Prozessen sowie deren spezifische biologische Funktionen.
Die "Neue Medizin" ist eine Naturwissenschaft, der das empirische Verständnis der ununterbrochenen Wechselwirkung individueller Organismen mit ihrer unmittelbaren Umwelt und der permanenten kognitiven Verarbeitung und Bewertung dieser individuellen Umwelteinflüsse zugrunde liegt. Daher stehen einem Organismus eine seiner jeweiligen organisch-physiologischen Komplexität entsprechende Vielzahl konkreter biologischer Reaktionsmuster zur Verfügung, mit denen dieser auf spezifische Umwelteinflüsse reagieren und sich ggf. an veränderte Bedingungen anpassen kann.
Diese Reaktionsmuster manifestieren sich in organischen Symptomatiken, die im herkömmlichen mittelalterlichen Medizinverständnis als "Krankheiten" fehlgedeutet werden, sowie in synchron dazu auftretenden cerebralen und psychischen Prozessen.
Aufgrund dieser Komplexität ist die Entdeckung eines exakten und überbestimmten überprüfbaren Diagnosesystems möglich geworden, das derzeit unter dem Namen "Neue Medizin" firmiert. Diese "Neue Medizin" ist also weder ein alternatives Medizinsystem mit den alten, herkömmlichen Krankheitsparadigmen, noch eine neuartige Therapie- oder gar Heilmethode. Sie ist ein exaktes Diagnoseinstrumentarium, welches nicht mehr geglaubt werden muss, sondern anhand empirisch-rationaler Logik verstanden werden kann.
Damit steht die "Neue Medizin" in krassem Widerspruch zu den rassistischen und religiösen Glaubensfantasien des sich selbst als "Wissenschaft" tarnenden Spekulations- und Konsenssammelsuriums der Schulmedizin mit ihrem dualistischen Krankheitsverständnis und dem entsprechenden Therapiewahnsinn, der beispielsweise insbesondere bei sog. "Krebserkrankungen" horrende Todeszahlen verursacht.
Für eine lebbare Zukunft kann daher nur gelten: Verstehen statt (Aber-)Glaube, Vernunft statt Paranoia, Humanismus statt Moralismus, Aufklärung statt Herrschaft!
Die Zeit Lohnstiftender Arbeit geht bzw. ist bereits zu Ende. Sinnstiftend ist Arbeit ohnehin nie wirklich gewesen. Erst durch systematische Züchtung einer unterwürfigen und perspektivlosen Leistungsgesellschaft mittels Massenmedien und eines sog. "Bildungssystems" wurde Lohnarbeit auch ideologisch zur sozialen Lebensgrundlage.
Nun aber ersetzt Maschinen- und EDV-Technik menschliche Arbeitskraft und übernimmt wesentlich effizienter den größten Leistungsanteil bei der Produktion von Waren und Dienstleistungen. Ein Großteil menschlicher Arbeit im Rahmen ökonomischer Produktionsprozesse ist damit überflüssig geworden und wird es weiterhin zunehmend werden.
Damit ergibt sich nun die Chance, die von vornherein zweifelhafte und letztlich absurde ideologische Unantastbarkeit von Lohnarbeit als soziale Lebensgrundlage zu hinterfragen und ein neues humanes, die Menschen befreiendes Konzept zu entwickeln. Eine sowohl Menschlichkeit als auch die Zukunft bejahende Lebensperspektive.
So ergibt sich die Idee eines sog. "Bedingungslosen Grundeinkommens" oder "Bürgergeldes". Grundlage ist ein demokratisches Staatsverständnis humanistischer Prägung, in dem der Staat nicht länger anonyme, vom Menschen entfremdete Obrigkeitsinstanz, sondern vielmehr institutioneller Repräsentant des demokratischen Souveräns ist, also der Menschen, die nach Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung anstelle ökonomischer Verwertbarkeit streben.
In diesem Staatswesen werden alle Staatsbürger mit einem monatlichen Grundeinkommen ausgestattet, als Grundlage eines selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Lebens, frei von Zwängen, Repressalien, Bevormundungen, Entwürdigungen und Ängsten. Als Grundlage für die Verwirklichung des eigentlichen und ursprünglichen Menschseins in Würde und Freiheit - und nicht länger auf eine ökonomische Funktion als Ware, Produzent und Konsument reduziert und entwürdigt.
Das Bedingungslose Grundeinkommen überwindet damit die menschenverachtenden Auswüchse der neoliberalen Marktwirtschaft sowie das dahinter wirkende antiquierte, reaktionäre christlich-asketische und sozialdarwinistische Leistungsverständnis und das darauf gründende feudale Lohnarbeitssystem.